Ästhetisch-kosmetische, Allgemeine und Innere Medizin für Sie und Ihn.

Wir bieten ausschließlich Behandlungen für Selbstzahler und Privatpatienten.

Haarausfall

Alopecia contentionalis – Spannungshaarausfall:

Für die androgenetische Alopezie ist eine genetisch vorgegebene Überempfindlichkeit der Haarwurzeln auf männliche Hormone (Androgene) bzw. dessen Vorstufe DHT (Dihydrotestosteron) verantwortlich.

Auf dem Boden einer androgenetischen Alopezie entsteht durch einen zusätzlichen Stressfaktor, wie beruflicher /privater Stress, Geburt, Menopause u.v.a., eine starke Daueranspannung der Kopfmuskulatur. Durch diese Anspannung werden Blut-, Sauerstoff- und Nährstoffversorgung hin zur Haarwurzelzelle so stark reduziert, dass normale biologische Prozesse nicht mehr vollständig ablaufen können. DHT lagert sich an. Die Haarwurzel verhornt. Das Haar fällt aus. So kommt es schubweise oder über längere Phasen zu einer Lichtung bestimmter Areale. Das entsteht durch Miniaturisierung der Haare, die von kräftigen Haaren zu unpigmentierten Flaumhaaren schrumpfen.

Bei Frauen sind dies meist Oberkopf und Schläfen, bei Männern meist Geheimratsecken und Tonsur bis zur sogenannten Glatze. Dort sind die Haare besonders empfindlich gegenüber männlichen Hormonen. Dies kommt durch vermehrte Rezeptoren (Andockstellen) und vermehrte Enzyme, die männliches Hormon in den Haarwurzeln aktivieren.

Nach einer genauen Diagnose und Stadieneinteilung sowie Aktivitätsbeurteilung kann ein individueller Behandlungsplan erstellt werden, der äußerliche Therapien, Tabletten, Injektionen zur Muskelrelaxation, Camouflage, eine Haartransplantation oder eine Kombinationsbehandlung beinhaltet. Dabei stehen durch plazebokontrollierte Studien in der Wirksamkeit bewiesene Medikamente zur Verfügung.

Wichtig ist ein rechtzeitiger Beginn der Therapie nach Früherkennung sowie eine kontinuierliche, regelmäßige Behandlung, um den genetisch vorgegebenen Prozess einer fortlaufenden Schrumpfung der Haare bei verkürzter Wachstumszeit aufzuhalten und teils umzukehren.

Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln, die sich günstig auf die Haargesundheit auswirken:

  • Cystin, eine Aminosäure, ist maßgeblich für den Aufbau des Haarkeratins verantwortlich und fördert das Wachstum gesunder Haare.
  • Vitamine der B-Gruppe, wie Thiaminnitrat (Vitamin B1) und Calciumpantothenat (Vitamin B5), Vitamin B6, Methionin sind für die hohe Stoffwechselaktivität bei der Bildung von neuen Haarzellen unentbehrlich.
  • Medizinalhefe weist einen hohen Gehalt an Vitaminen, essenziellen Aminosäuren, Mineralien, Spurenelementen und Enzymen auf und ist eine reiche Quelle der Vitamine der B-Gruppe. Sie zeigt günstige Wirkungen auf den Stoffwechsel von Haut und Haaren.
  • Keratin, ein schwefelreiches Protein (=Eiweiß), bildet den Hauptbestandteil der Haare Biotin, Vitamine C und E, Kupfer und Zink, Omega 6, Rutin und Soja-Isoflavone, Emblica Extrakt und Resveratrol, Folsäure.

Diffuser Haarausfall

Bei diffusem Haarausfall ist der Haarwachstumszyklus gestört. Über den gesamten Kopf verteilt gehen – ohne wie beim androgenetischen Haarausfall einem bestimmten Muster zu folgen - mehr Haare aus als neue gebildet werden. Dies kann verschiedene Ursachen haben, so kann eine chronische Schwermetallbelastung (z.B. Quecksilber) vorliegen genauso wie eine Störung der Schilddrüsenhormonregulation, ein Eisenmangel oder ein Sexualhormonmangel. Ist die Ursache bekannt, so ist die beste Behandlung die Beseitigung des Auslösers. Darüber hinaus und in vielen Fällen, in denen sich keine Ursache feststellen lässt, ist es sinnvoll, das Haar mit Stoffenzu versorgen (s.o.), die für die Bildung von neuen Haarzellen benötigt werden.

Weitere Informationen zur AC-Therapie gegen Haarausfall …

Informationen zur Eigenbluttherapie (Dracula Therapie / PRP / Eigenplasmatherapie) bei Haarausfall …

Frau Dr. med. Susanna Meier

  • Studium der Humanmedizin an der Universität Wien
  • Promotion 1996 an der Universität Wien
  • Fachärztin für Allgemeinmedizin
  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Notärztin
  • Ernährungsmedizinerin
Dr. med. Susanna Meier

Mitgliedschaften

  • Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM)
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
  • Deutsche Gesellschaft für Anti-aging Medizin (GSAAM)
  • Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin Therapie (DGBT)
  • Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
  • NETZWERK-Lipolyse
  • Dt. Gesellschaft für Augmentation und Faltentherapie (DGAuF)
  • Hormon-Netzwerk
  • IPS – International Peeling Society
  • Megemit – Gesellschaft für Mikroimmuntherapie
  • MEF – medizinische Enzymforschungsgesellschaft
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